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EnduranceGlobe

Rechner

VO2max-Rechner

Wähle einen von drei Wegen: Cooper-Test-Strecke, Wettkampfzeit oder Maximal- und Ruhepuls. Der Rechner schätzt daraus deine maximale Sauerstoffaufnahme in ml/kg/min.

VO2max

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ml/kg/min

Alle drei Wege sind Schätzformeln aus der Sportwissenschaft, kein Labortest mit Atemgasanalyse. Tagesform, Pacing, Temperatur und Höhe verschieben das Ergebnis um mehrere Punkte.

Alle Werte sind Schätzungen aus allgemeinen Formeln und ersetzen keine Leistungsdiagnostik oder ärztliche Beratung. Der Rechner läuft vollständig in deinem Browser, es werden keine Eingaben gespeichert.

Was VO2max bedeutet

VO2max ist die maximale Menge Sauerstoff, die dein Körper pro Minute und Kilogramm Körpergewicht aufnehmen und verwerten kann, angegeben in Millilitern pro Kilogramm und Minute (ml/kg/min). Sie gilt als einer der wichtigsten Einzelwerte der Ausdauerleistungsfähigkeit, weil sie die Obergrenze der aeroben Energiebereitstellung markiert. Im Labor wird sie über eine Atemgasanalyse bei stufenweise steigender Belastung gemessen. Die drei Wege dieses Rechners sind Feldschätzungen ohne Labor.

Die drei Berechnungswege

Cooper-Test: Nach Cooper (1968) läufst du 12 Minuten so weit wie möglich. Aus der Strecke in Metern ergibt sich VO2max = (Strecke − 504,9) / 44,73. Bei 2.800 Metern in 12 Minuten ergibt das (2.800 − 504,9) / 44,73 ≈ 51,3 ml/kg/min.

Wettkampfzeit (VDOT): Aus einer Wettkampfleistung berechnet der Rechner den VDOT-Wert nach Jack Daniels, eine Annäherung an die VO2max aus tatsächlich im Rennen gezeigter Leistung. Für 10 km in 45:00 ergibt sich ein VDOT von rund 45,3. VDOT ist kein im Labor gemessener Wert, sondern ein Leistungsmaß, das Laufökonomie und VO2max zusammen abbildet.

Puls: Nach Uth, Sørensen, Overgaard und Pedersen (2004) lässt sich VO2max grob aus dem Verhältnis von Maximal- zu Ruhepuls schätzen: VO2max = 15,3 × (HFmax / HFRuhe). Bei Maximalpuls 185 und Ruhepuls 55 ergibt das 15,3 × (185/55) ≈ 51,5 ml/kg/min.

Einordnung und Grenzen der Methode

Keiner der drei Wege ersetzt eine Labormessung mit Atemgasanalyse. Der Cooper-Test hängt stark von Pacing-Fähigkeit und Lauftechnik ab, zu schnelles Starten verfälscht das Ergebnis nach unten. VDOT ist ausdrücklich ein Leistungswert und kein Laborwert, er kann durch sehr gute Lauftechnik höher ausfallen als die reine VO2max. Die Puls-Formel nach Uth et al. wurde an einer begrenzten Stichprobe entwickelt und validiert und streut bei Einzelpersonen spürbar.

Eine allgemeine Einordnung der Werte nach Alter und Geschlecht zeigt dieser Rechner bewusst nicht an, weil uns dafür keine mit einer zitierfähigen Quelle belegte Normtabelle vorliegt. Wer seine Werte einordnen will, sollte dafür eine Quelle mit Primärdaten heranziehen.

Beispielrechnung

Ein Läufer mit 2.800 Metern im 12-Minuten-Test kommt auf etwa 51,3 ml/kg/min nach Cooper. Derselbe Läufer mit einer Halbmarathonzeit von 1:45:00 erreicht einen VDOT von rund 42,6, mit Maximalpuls 185 und Ruhepuls 55 einen Pulswert von rund 51,5 ml/kg/min. Die drei Methoden liegen hier nahe beieinander, müssen es aber nicht immer sein, weil sie unterschiedliche Aspekte der Leistungsfähigkeit abbilden.

Häufige Fragen

Was ergibt der Cooper-Test bei 2.800 Metern in 12 Minuten?

VO2max = (2.800 − 504,9) / 44,73 ≈ 51,3 ml/kg/min nach der Formel von Cooper (1968).

Ist VDOT dasselbe wie VO2max?

Nein. VDOT ist ein von Jack Daniels entwickelter Leistungswert, der aus einer Wettkampfzeit berechnet wird und Laufökonomie und VO2max zusammen abbildet. Er ist oft ähnlich hoch wie ein gemessener VO2max-Wert, aber kein Ersatz für eine Labormessung.

Wie genau ist die VO2max-Schätzung aus dem Puls?

Die Formel nach Uth et al. (2004), VO2max = 15,3 × (HFmax / HFRuhe), ist eine grobe Näherung aus einer begrenzten Stichprobe. Sie eignet sich für eine schnelle Einschätzung, aber nicht für präzise Leistungsdiagnostik.

Warum zeigt der Rechner keine Einordnung nach Alter und Geschlecht an?

Weil uns dafür aktuell keine Normtabelle mit belastbarer, zitierfähiger Quelle vorliegt. Statt einer erfundenen Einordnung zeigen wir lieber nur den berechneten Wert.

Welcher der drei Wege ist am genauesten ohne Labor?

Der Cooper-Test bildet eine tatsächliche Ausdauerleistung ab und gilt unter den Feldtests als etabliert, hängt aber stark vom richtigen Pacing ab. VDOT aus einer bekannten Wettkampfzeit ist meist am alltagsnächsten, weil die meisten Läufer ihre Rennzeiten kennen. Die Pulsmethode ist am schnellsten, aber auch am ungenauesten.

Quellen und Methode